hausaerzte partner
mitglied-werden mitglieder-vorteile

hotline
IHRE MITGLIEDER-HOTLINE
telefon   (0 39 28)   6 91 70
home download rss-feed kontakt anfahrt

RSS FEEDS IM ÜBERBLICK


Wählen Sie hier Ihre RSS-Feeds mit vielen interessanten Informationen rund um Medizin & Ärzteschaft.

aezteblatt

Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

Krankenkassen erfüllen Vorgaben des Präventionsgesetzes

Tue, 23 Oct 2018 17:48:00 +0200

Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,12 Euro je Versicherten für Präventionszwecke aufgewendet. Sie erfüllen damit die...



Kolat fordert mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Tue, 23 Oct 2018 16:50:00 +0200

Berlin – Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat mehr Unterstützung für Menschen gefordert, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Die Pflegegesetze auf...



Arztinformationssystem: Entwurf einer Rechtsverordnung liegt vor

Tue, 23 Oct 2018 16:16:00 +0200

Berlin – Damit Ärztinnen und Ärzte sich künftig besser und schneller über die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln durch den Gemeinsamen...



Umfrage: Mehrheit sieht Digitalisierung in der Pflege als Chance

Tue, 23 Oct 2018 13:20:00 +0200

Berlin – Die Mehrheit der Menschen in Deutschland steht einer aktuellen Umfrage zufolge der Digitalisierung im Pflegebereich offen gegenüber. Vor dem Hintergrund des...



Baden-Württembergischer Gesundheitsminister für Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen

Tue, 23 Oct 2018 13:17:00 +0200

Stuttgart – Das bundesweite Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren soll kommen. Das teilte heute das baden-württembergische Gesundheitsministerium...



Konzept für mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt

Mon, 22 Oct 2018 18:44:00 +0200

Berlin – Kinder und Jugendliche in Deutschland sollen künftig besser vor sexualisierter Gewalt und Ausbeutung geschützt werden. Darauf zielt ein neues Konzept ab, das...



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Experten diskutierten Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Arzneimitteltherapie

Thu, 18 Oct 2018 10:25:56 +0000

 

 

 

Berlin, 18.10.2018 - „In der Arzneimitteltherapie lassen sich Nebenwirkungen nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, Patienten vor unnötigen Risiken zu schützen und die Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland weiter voranzubringen.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery anlässlich des 5. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie in Berlin. Montgomery hob die vielfältigen Maßnahmen zur Vermeidung von  Medikationsfehlern im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) hervor.

Selbstverständlich müssten aber auch die Arzneimittel selbst höchsten Qualitätsanforderungen genügen, sagte er mit Blick auf  jüngste Fälle von Arzneimittel-Verunreinigungen mit einem potenziell krebserregenden Stoff. Mittlerweile kämen rund 80 Prozent  der in Deutschland verfügbaren Wirkstoffe aus Billiglohnländern wie China und Indien. „Wir brauchen wirksame Kontrollmechanismen, die den Import verunreinigter Arzneimittel nach Deutschland verhindern. Notwendig sind außerdem Anreize für die Industrie, ihre Produktionsstätten wieder in Europa anzusiedeln. Das würde nicht nur die Arzneimittelsicherheit erhöhen, sondern auch das Problem der Lieferengpässe entschärfen“, sagte Montgomery.

Der Deutsche Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen Ärzten, Apothekern, Patienten und den Entscheidern im Gesundheitswesen in Fragen der Arzneimitteltherapiesicherheit. Prof. Dr. Daniel Grandt, Kongresspräsident, Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken, wies auf das steigende öffentliche Interesse an AMTS hin. Noch wichtiger sei aber, dass risikominimierende Maßnahmen die Patienten in der Routineversorgung auch erreichen. Grandt: „Weder kann AMTS verordnet, noch durch Technik als „plug-and-play-Lösung“ erreicht werden.“ Notwendig sei eine enge interprofessionelle und intersektorale Zusammenarbeit in der Arzneimittelversorgung. Grandt forderte, AMTS im Sozialgesetzbuch V zu verankern und sie zu einem festen Bestandteil der externen Qualitätssicherung zu machen. Positiv hob er die Aktionspläne zu AMTS hervor, die seit dem Jahr 2008 vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit der Selbstverwaltung und Patientenorganisationen umgesetzt werden.

„Der Aktionsplan AMTS hat wesentlich dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Arzneimitteltherapiesicherheit in den Fachkreisen zu stärken und die Diskussion um die Verbesserung der AMTS zu intensivieren“, sagte Thomas Müller, Leiter der Abteilung 1 Arzneimittel/Medizinprodukte im Bundesministerium für Gesundheit. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Bundesregierung, so Müller weiter, ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen, bei der Arzneimittelversorgung insbesondere Entwicklungen wie das E-Rezept, der digitale Medikationsplan und digitale Ergänzungen zum Beipackzettel. So können wichtige Informationen und Warnhinweise zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit für alle Beteiligten schnell und IT-gestützt bereitgestellt werden.

Hannelore Loskill, Bundesvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e. V, sieht den bislang nur in Papierform verfügbaren Medikationsplan als einen ersten Schritt zur Entwicklung eines vollständigen Medikationsplans auf der elektronischen Gesundheitskarte. Loskill betonte, dass die Sicherheit medikamentöser Therapie insbesondere für chronisch kranke Menschen von großer Bedeutung sei.

„Neue Möglichkeiten des bundeseinheitlichen Medikationsplans werden sich eröffnen, wenn der elektronische Medikationsplan barrierefrei zwischen Arzt, Apotheker, Krankenhaus und Patient elektronisch transportiert werden kann“, sagte Dr. Sibylle Steiner, Dezernentin und Leiterin des Geschäftsbereichs Ärztliche und veranlasste Leistungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Auch Steiner betonte die Notwendigkeit des Zusammenwirkens aller Beteiligten in der Arzneimitteltherapie. Ebenso wichtig sei aber auch eine eindeutige Aufgabenverteilung bei klar definierten Zuständigkeiten.

Der vom 18. bis zum 19. Oktober 2018 tagende 5. Deutsche Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie wird von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veranstaltet und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. An der Veranstaltung nehmen rund 320 Experten aus verschiedenen Professionen teil. Vertieft wird die Thematik in parallel zu den Plenumssitzungen stattfindenden Workshops und Posterausstellungen. Weitere Informationen zu dem 5.
Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie finden sich im Internet unter www.patientensicherheit2018.de

Arzneiverordnung in der Praxis,
AkdÄ, Ausgabe 4, Oktober 2018

Statements zur Pressekonferenz im Wortlaut:

Prof. Dr. Daniel Grandt, Kongresspräsident, Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken

Thomas Müller, Leiter der Abteilung 1 „Arzneimittel/Medizinprodukte im Bundesministerium für Gesundheit

Hannelore Loskill, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen

Dr. Sibylle Steiner, KBV, Dezernentin, Leiterin des Geschäftsbereichs Ärztliche und veranlasste Leistungen

 



Niedersachsen: Grippeimpfung kann Leben retten

Thu, 18 Oct 2018 08:55:10 +0000

 

Hannover - „Grippe ist eine unterschätzte Erkrankung“, erklärt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. „Vor allem bei Kleinkindern und Senioren verläuft eine Influenzainfektion oft schwer und kann sogar tödlich enden“, warnt die Internistin.

 

Hannover - „Grippe ist eine unterschätzte Erkrankung“, erklärt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. „Vor allem bei Kleinkindern und Senioren verläuft eine Influenzainfektion oft schwer und kann sogar tödlich enden“, warnt die Internistin.

Die Grippeimpfung ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Infektion. In Deutschland sind insgesamt jedoch zu wenige Menschen geimpft: bei Senioren über 60 Jahren, deren Risiko am höchsten ist, infolge einer Grippeinfektion zu versterben, hat nur ein gutes Drittel eine Impfung erhalten. „Sinnvoll ist laut EU-Gesundheitsbehörden jedoch eine Impfrate von drei Vierteln“, betont Wenker. 

Die Grippewelle im Winter 2017/18 ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) die stärkste seit 2001 gewesen. Mit geschätzten neun Millionen influenzabedingten Arztbesuchen in ganz Deutschland waren es zwei Millionen mehr als in den ebenfalls starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15. „Umso wichtiger ist es, sich für die kommende Grippesaison zu wappnen und eine Grippeimpfung vornehmen zu lassen“, erklärt die Ärztekammerpräsidentin. Ab diesem Jahr können auch gesetzlich Versicherte regulär mit dem Vierfach-Impfstoff vor einer Infektion geschützt werden. „Dies könnte die Impfbereitschaft zusätzlich erhöhen“, hofft Wenker. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung für alle Personen über 60 Jahren, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal.

www.aekn.de

 

 

 



Mischo: Legalisierung von Cannabis verharmlost gesundheitliche Gefahren

Thu, 18 Oct 2018 08:46:39 +0000

 

 

 

Berlin - Dr. Josef Mischo, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen, warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren durch eine Legalisierung von Cannabis wie jetzt in Kanada:

"Durch eine Legalisierung von Cannabis werden die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums verharmlost und präventive Bemühungen im Suchtbereich konterkariert. Nach Einschätzung der Bundesärztekammer würde eine Legalisierung des Cannabiskonsums eine Zunahme der Konsumentenzahlen und des medizinischen Behandlungsbedarfs zur Folge haben. Gesundheitliche Risiken des Konsums bestehen insbesondere in Einschränkungen der Gedächtnisleistung, der Aufmerksamkeit und der Psychomotorik. Zudem können durch den Konsum hirnstrukturelle Veränderungen beobachtet werden. Darüber hinaus zeigen wissenschaftliche Studien einen deutlichen Anstieg des Risikos für psychotische Störungen und die Entwicklung eines cannabisbezogenen Abhängigkeitssyndroms. Gravierend ist zudem das unter Cannabiskonsum deutlich erhöhte Verkehrsunfallrisiko. Besonders besorgniserregend ist aus unserer Sicht auch, dass es in Staaten mit legalisierter Freigabe von Cannabis zu einem Anstieg der Zahl jugendlicher Konsumenten sowie einer Zunahme von Gesundheitsschäden durch Intoxikation bei Kindern gekommen ist."

 



Sachsen-Anhalt: Ärzte informieren sich nach schwerer Grippewelle über aktuelle Entwicklungen der Impfmedizin

Mon, 15 Oct 2018 08:29:00 +0000

 

Magdeburg - Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts gibt in Deutschland die Richtschnur für die Impfmedizin vor. Regelmäßige Aktualisierungen der STIKO-Empfehlung bilden die Basis für die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die wiederum Umfang und Finanzierung von Schutzimpfungen durch die gesetzlichen Krankenkassen reguliert. Anders als in den Vorjahren haben STIKO und G-BA in diesem Jahr mit der Anpassung der Influenza- und der HPV-Impfstrategie wesentliche impfmedizinische Änderungen auf den Weg gebracht. „Schutzimpfungen zählen seit mehr als 200 Jahren zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin. Der impftag.aktuell am 20. Oktober in Magdeburg gibt erneut Ärzten, Apothekern und Assistenzpersonal Gelegenheit, sich über aktuelle Änderungen und deren Umsetzung zu informieren“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

 

Magdeburg - Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts gibt in Deutschland die Richtschnur für die Impfmedizin vor. Regelmäßige Aktualisierungen der STIKO-Empfehlung bilden die Basis für die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die wiederum Umfang und Finanzierung von Schutzimpfungen durch die gesetzlichen Krankenkassen reguliert. Anders als in den Vorjahren haben STIKO und G-BA in diesem Jahr mit der Anpassung der Influenza- und der HPV-Impfstrategie wesentliche impfmedizinische Änderungen auf den Weg gebracht.  „Schutzimpfungen zählen seit mehr als 200 Jahren zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin. Der impftag.aktuell am 20. Oktober in Magdeburg gibt erneut Ärzten, Apothekern und Assistenzpersonal Gelegenheit, sich über aktuelle Änderungen und deren Umsetzung zu informieren“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.
 
Der  impftag.aktuell Magdeburg 2018 wird von dem Vorstandsmitglied der Ärztekammer, Dr. Gunther Gosch und Dr. Constanze Gottschalk vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, organisiert und geleitet. Beide Ärzte engagieren sich seit Jahren für die Impfprävention der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt. „Die Impfquoten in Sachsen-Anhalt gehören zu den höchsten in Deutschland, sind aber dennoch für den Schutz gefährdeter Personen unzureichend“, wirbt Dr. Gunther Gosch für die Grippeimpfung. Und fügt an: „Wie gefährlich und folgenreich unwissenschaftliche und rein pekuniär orientierte Debatten wie beispielsweise um die Bereitstellung von Vierfach-Grippeimpfstoff sind, hat der vergangene Grippezeitraum gezeigt.“ Für die aktuelle Grippeimpfsaison steht Vierfachimpfstoff unabhängig von der Kassenzugehörigkeit zur Verfügung. Nun ist ärztliches Engagement gefordert, verloren gegangenes Vertrauen einer zunehmend impfmüden Bevölkerung zurückzugewinnen.
 
Der Impftag findet unter Beteiligung der Ärztekammer am 20. Oktober 2018 im Audimax der Fachhochschule Magdeburg-Stendal im Magdeburger Herrenkrug ab 9 Uhr statt. Die Veranstaltung ist wie im Vorjahr mit über 400 angemeldeten Teilnehmern ausgebucht.
 
Neben aktuellen Entwicklungen zur Grippeimpfung werden sich interessierte Teilnehmer  beispielsweise über die Empfehlung informieren, dass künftig zum Schutz vor HPV-verursachten Krebserkrankungen auch Knaben geimpft werden sollen. Ebenso wird der  dramatische Anstieg von Keuchhustenerkrankungen, die impfmedizinischen Aspekte bakterieller Hirnhautentzündungen oder zielorientierte Kommunikationsstrategien rund ums Impfen in den Fokus der Veranstaltung genommen.

www.aeksa.de

 



Ärztekammer Berlin weist Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch Papst Franziskus zurück

Fri, 12 Oct 2018 08:40:20 +0000

 

Berlin - Die Ärztekammer Berlin weist den von Papst Franziskus vorgenommenen Vergleich von Schwangerschaftsabbrüchen mit Auftragsmorden in aller Deutlichkeit zurück. „Weder Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch nach den in Deutschland geltenden Bestimmungen der §§ 218a ff. StGB und dem Schwangerschaftskonfliktgesetz entscheiden, noch Ärztinnen und Ärzte, die hiernach einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, handeln kriminell oder leichtfertig“, betonten der Präsident und die Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz und Dr. med. Regine Held. Das ärztliche Ethos, Leben zu erhalten und Gesundheit zu schützen, beziehe sich auch auf die schwangere Frau, die sich in einer Notlage befindet. „Ärztinnen und Ärzte schützen diese Frauen vor schweren Gefahren für ihr Leben, ihre körperliche oder seelische Gesundheit. Dies zu verurteilen, ist unverantwortlich und inhuman. Ärztinnen und Ärzte helfen und heilen!“, ergänzten Held und Jonitz.

 

Berlin - Die Ärztekammer Berlin weist den von Papst Franziskus vorgenommenen Vergleich von Schwangerschaftsabbrüchen mit Auftragsmorden in aller Deutlichkeit zurück. „Weder Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch nach den in Deutschland geltenden Bestimmungen der §§ 218a ff. StGB und dem Schwangerschaftskonfliktgesetz entscheiden, noch Ärztinnen und Ärzte, die hiernach einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, handeln kriminell oder leichtfertig“, betonten der Präsident und die Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz und Dr. med. Regine Held. Das ärztliche Ethos, Leben zu erhalten und Gesundheit zu schützen, beziehe sich auch auf die schwangere Frau, die sich in einer Notlage befindet. „Ärztinnen und Ärzte schützen diese Frauen vor schweren Gefahren für ihr Leben, ihre körperliche oder seelische Gesundheit. Dies zu verurteilen, ist unverantwortlich und inhuman. Ärztinnen und Ärzte helfen und heilen!“, ergänzten Held und Jonitz.

www.aerztekammer-berlin.de

 



Bayern: Die lange Bank der Entscheidungen?

Thu, 11 Oct 2018 10:00:30 +0000

 

München - Vom 26. bis 28. Oktober findet in der Meistersingerhalle in Nürnberg der 77. Bayerische Ärztetag statt. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung am Freitagabend stehen Grußworte von Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege sowie vom Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD). Interessant wird sicherlich auch das Impulsreferat von Professor Dr. Matthias S. Fifka, Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zum Thema „Zwischen Regulierung und Selbstbestimmung – Werteorientierung im Arztberuf“. Im Leitartikel der Oktober-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes schreibt BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer: „Darum geht es doch. Wohin geht die Profession Arzt? Warum haben wir Nachwuchsprobleme? Warum werden Haus- und Facharztpraxen nicht mehr nachbesetzt und warum finden die Klinken nicht genug Ärztinnen und Ärzte?"

 

München -  Vom 26. bis 28. Oktober findet in der Meistersingerhalle in Nürnberg der 77. Bayerische Ärztetag statt. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung am Freitagabend stehen Grußworte von Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege sowie vom Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD). Interessant wird sicherlich auch das Impulsreferat von Professor Dr. Matthias S. Fifka, Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zum Thema „Zwischen Regulierung und Selbstbestimmung – Werteorientierung im Arztberuf“. Im Leitartikel der Oktober-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes schreibt BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer: „Darum geht es doch. Wohin geht die Profession Arzt? Warum haben wir Nachwuchsprobleme? Warum werden Haus- und Facharztpraxen nicht mehr nachbesetzt und warum finden die Klinken nicht genug Ärztinnen und Ärzte?"
 
Was fehle, seien mutige Schritte, wie zum Beispiel, den Masterplan Medizinstudium 2020 endlich umfänglich umzusetzen, oder den Zugang zum Medizinstudium so zu reformieren, dass die Abiturnote tatsächlich in den Hintergrund rücke. Vor allem aber, mehr universitäre Studienplätze für Medizin zu schaffen, damit nicht der Mediziner über Bachelor- und Masterstudiengänge oder gar der „Physician Assistant“ eines Tages den Arzt heutiger Profession ersetze. „Regulierung also dort, wo sie erforderlich ist, aber nicht dort, wo sie die Selbstverwaltung gängelt“, schreibt Quitterer, so wie derzeit im geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz, oder dort, wo sie Ärztinnen und Ärzte unter Druck setze, wie beispielsweise beim angedrohten Honorarverlust im Zusammenhang mit der Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

Bei der Berufsordnung stünden zwei Änderungen auf der Tagesordnung: Die Erweiterung der Fernbehandlungsmöglichkeiten und die Stärkung der ärztlichen Unabhängigkeit. Abzustimmen ist über eine neue Formulierung des Paragrafen 7, Absatz 4 zur „ausschließlichen Fernbehandlung“. Hierzu habe der Vorstand einen Leitantrag vorbereitet, der eine ausschließliche Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien unter bestimmten Voraussetzungen zulässt. Vorausgegangen waren auch dazu die Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Ärztetages.
 
Mehr zu „Die lange Bank der Entscheidungen?“ lesen Sie in der Oktober-Ausgabe 2018 des Bayerischen Ärzteblattes unter www.bayerisches-ärzteblatt.de.

www.blaek.de

 




mitglied-werden